Der Raum in mir

„Na, wie gefällt es Dir in Deinem Zimmer?“

fragt mich meine Focusing-Partnerin, als wir uns zur Weiterbildung in Würzburg treffen. Die Kurseinheiten finden im Focusing-Institut statt, die Übernachtung organisieren sich die Teilnehmer selbst. Ich habe nun zum vierten Mal eine andere Unterkunft ausprobiert. Und wieder muss ich ihr sagen: Nein, das ist es auch nicht. Irgendwie fühle ich mich in dem Raum nicht wohl. Ich merke, wie wichtig es mir ist, dass ich mich zu Hause fühle, der äußere Rahmen für mich stimmig ist. Ich kann mittlerweile auch genau benennen, was für mich dazu gehört, bloß leider habe ich diese ideale Unterkunft noch nicht gefunden! Nur der Blick aus dem Fenster bot von einem Tag zum anderen ganz neue Sicht:

Mein Raum. Wie korrespondiert das Äußere mit dem Inneren? Wie fühle ich mich in meinem Körperraum? Wie viel Raum nehme ich ein? Wer ist in meinem Raum?

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Platz

„Nehmen Sie bitte Platz!“

Diese schlichte, alltägliche Aufforderung sagt doch ganz viel: eine Einladung zu Sein an diesem Ort, in dieser Welt, in diesem Leben.

Platz bedeutet, da ist Raum für mich reserviert, ausreichend Platz haben, wo ich sein kann, wo ich mich bewegen kann, einen Platz, wo ich atmen kann. Gibt es einen Platz, der für mich vorgesehen ist? Und muss ich danach suchen?  Wenn ich ihn nicht finde, bin ich dann „fehl am Platz“? Oder gibt es auch andere Möglichkeiten den Platz zu finden? Einen Platzanweiser für das Leben, ein Lebens-Navi haben –  Jetzt bitte links abbiegen, Sie haben Ihr Ziel erreicht – das wäre schön.

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