Ich ziehe eine Schreibspur aus Wörtern hinter mir her.
So viel wie im letzten Jahr habe ich lange nicht mehr geschrieben! Seit meiner Diss vielleicht, die ich schließlich auf gut 400 Seiten komprimiert habe – nicht mitgezählt all die Hunderte von Dateien mit Vorversionen. Und auch ganz zu schweigen von meinem Forschungstagebuch von fast 800 Seiten, in dem ich alle Gedanken entwickelt, alle Schreibblockaden reflektiert und alle Krisen aufgearbeitet habe. Mit der Abgabe habe ich es geschlossen und nicht wieder angefasst.
Jetzt schreibe ich wieder mehr, aber ganz anders, vielfältiger. In meinem Studium an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin fragte mich neulich eine Kommilitonin in einem Feedback auf eine Schreibaufgabe, warum ich schreibe. Diese Frage nehme ich mir heute vor, um sie hier durchzubuchstabieren. Schließlich handelt dieser Blog auch vom Schreiben. Damit setze ich auch meine Serie zu den „Grundbegriffen“ fort…
Ich schreibe
… um zu denken
… um mir meine Gedanken sichtbar zu machen
… um mich auszudrücken
… um meine Spur zu erkennen „Schreib_Spur“ weiterlesen






